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FTS: Fahrerloses Transportsystem (AGV)

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FTS - Fahrerlose Transportsysteme

FTF / FTS / AGV - Anbieter und Hersteller für Fahrerlose Transportsysteme

 

CTI Systems

L-9779 LENTZWEILER

E&K AUTOMATION

D-21224 Rosengarten

Hörmann Logistik

D-80992 München

SSI Schäfer

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BEEWEN

D-57078 Siegen

ECE-LOG

A-8200 Gleisdorf

 

 

Fahrerlose Transportsysteme bzw. Transportfahrzeuge für Rollen - zB. Papierrollen, Coils (a.f. Schwerlasten)

 

Hörmann Logistik

D-80992 München

 

 

LAM / Lastaufnahmemittel speziell für FTS / FTF / AGV / Fahrerlose Transportsysteme bzw. Transportfahrzeuge

 

BEEWEN

D-57078 Siegen

MIAS Group

D-80935 München

 

 

Definition / Wiki - Grundlegene Informationen - Fahrerloses Transportfahrzeug / Transportsystem

Ein fahrerloses Transportfahrzeug (FTF) oder englisch Automated Guided Vehicle (AGV) ist ein flurgebundenes Fördermittel mit eigenem Fahrantrieb, das automatisch gesteuert und berührungslos geführt wird. Fahrerlose Transportsysteme dienen dem Materialtransport, und zwar zum Ziehen oder Tragen von Fördergut mit aktiven oder passiven Lastaufnahmemitteln, und bestehen im Wesentlichen aus folgenden Komponenten: einem oder mehreren fahrerlosen Transportfahrzeugen, einer Leitsteuerung, Einrichtungen zur Standortbestimmung und Lageerfassung, Einrichtungen zur Datenübertragung, Infrastruktur und peripheren Einrichtungen.

Fahrerlose Transportsysteme (FTS) sind innerbetriebliche, flurgebundene Fördersysteme mit automatisch gesteuerten Fahrzeugen, deren primäre Aufgabe der Materialtransport ist. Sie werden innerhalb und außerhalb von Gebäuden eingesetzt.

Ergänzende Informationen rund um FTS

In Produktions- und Distributionsbetrieben Abb. Praxis: FTS - Fahrerloses Transportfahrzeug (FTF)gibt es seit vielen Jahren die Forderung nach kurzen Durchlaufzeiten, geringen Beständen und hoher Flexibilität. Zur Erreichung dieser Ziele sind vielfältige organisatorische Maßnahmen und der Einsatz technischer Mittel möglich beziehungsweise erforderlich. Im Bereich der technisch-operativen Logistik sind es die Prozesse und Betriebsmittel des innerbetrieblichen Materialflusses, die geeignet gestaltet werden müssen. Ein wichtiger Prozess im Materialfluss ist das Transportieren, also die zielgerichtete Ortsveränderung von Gütern. Ein Betriebsmittel, das hierzu wegen seiner universellen Verwendungsmöglichkeiten in nahezu allen Unternehmen eingesetzt wird, ist der konventionelle Gabelstapler bzw. sein „kleiner Bruder“, der Gabelhubwagen.

Neben vielen unbestrittenen Vorteilen hat der manuelle Transport aber auch Nachteile, daher existieren Automatisierungslösungen für das innerbetriebliche Transportieren von Gütern. Der automatisierte Transport bietet gegenüber dem manuellen Transport unter anderem folgende Vorteile: organisierter Material- und Informationsfluss führt unmittelbar zu produktivitätssteigernder Transparenz der innerbetrieblichen Abläufe, jederzeit pünktliche und kalkulierbare Transportvorgänge, Minimierung von Sicherheitsvorräten und Wartebeständen, Verringerung der Personalbindung im Transport, dadurch Senkung der Personalkosten (insbesondere beim Mehrschichtbetrieb), Minimierung von Transportschäden und Fehllieferungen, dadurch Vermeidung von Folgekosten, hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit.

Ein sehr wichtiges, wertmäßig allerdings nur schwer erfassbares Kriterium ist die Flexibilität, das heißt die leichte Anpassungsfähigkeit eines Transportsystems an veränderte äußere Verhältnisse. Ein FTS ist eine von zahlreichen Möglichkeiten, den Transportprozess zu automatisieren, bietet allerdings im Vergleich mit allen anderen Techniken den Vorteil der größten Flexibilität.

Die unterschiedlichen Fördersysteme unterscheiden sich bezüglich ihrer technischen Eigenschaften und Fähigkeiten in vielfältiger Weise. Unter den automatisierten Transportsystemen gelten fahrerlose Transportsysteme als eine Lösung mit größtmöglicher Flexibilität. Für die Beurteilung des Flexibilitätsgrades eines Fördersystems sind u. a. folgende Kriterien von Bedeutung: Integrationsfähigkeit in bestehende Strukturen, Transport unterschiedlicher Güter, Möglichkeit zu Layout-Änderungen, Verlagerbarkeit des Fördersystems, Anpassung an schwankende Transportleistungsanforderungen, Änderung der Förderreihenfolge, Anpassung an einen wachsenden Automatisierungsgrad.

Ein fahrerloses Transportsystem erfüllt alle diese Kriterien. Weitere positiv zu bewertende Merkmale eines FTS, die allerdings im Einzelfall – nicht jedoch in der Gesamtheit – von anderen Fördermitteln noch übertroffen werden können: Verbesserung der Arbeitsumgebung: sichere und angenehmere Arbeitsbedingungen, geordnete Abläufe, saubere und leise Transportvorgänge, hohe Präzision bei automatischer Lastübergabe und -übernahme, geringfügige Infrastrukturmaßnahmen, leichte Realisierung von Kreuzungen und Verzweigungspunkten, Transport außerhalb von Hallen möglich, Mehrfachbenutzung der Förderebene möglich, Einsatzmöglichkeit eines Ersatzfördermittels (z. B. Gabelstapler), Eignung sowohl für geringe als auch für große Raumhöhen, hohe Transparenz des Fördergeschehens, in der Regel kein zusätzlicher Verkehrsflächenbedarf, Benutzung vorhandener Fahrwege, Innen- und Außeneinsatz möglich, vielfältige Zusatzfunktionen integrierbar.

Die Einsatzgebiete für fahrerlose Transportsysteme sind so vielfältig wie die Transport-Aufgabenstellungen in der Industrie, d. h. es gibt für FTS prinzipiell keine Ausführungsbegrenzungen. Fahrerlose Transportsysteme zeichnen sich durch eine hohe Anpassungsfähigkeit an unterschiedlichste Aufgabenstellungen aus.

 
 
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