LAGERTECHNIK.COM

Regalbediengerät, Regalbediengeräte.

Lagertechnik - StartLagersystemeRegalsystemeFördertechnikLagereinrichtung

RBG - Regalbediengeräte

Regalbediengerät

Ein RBG (engl. stacker crane (STC) oder storage and retrieval machine - S/R machine) ist ein säulen- oder schienengeführtes, einspuriges Fahrzeug zur Bedienung der Waren in einem Hochregallager. Es gibt kurvengängige RBG für niedrigere Leistungen, die über ein Weichensystem das gesamte Lager bedienen können und gassengebundene RBG für hohe Leistungen, die nur in einem Gang operieren. Die Bewegung eines RBG erfolgt in folgenden drei Achsen, mit der Fahreinheit in der Ganglängsrichtung, mit der Hubeinheit in der vertikalen Richtung und mit der Lastaufnahmeeinheit der in der Gangquerrichung, d.h. quasi in das Regal hineingreifend. Der Automatisierungsgrad reicht je nach Anwendungsfall von manuell bis vollständig automatisiert.

Teil- und vollautomatische Regalbediengeräte

(i)
 

SIVAplan

D-53842 Troisdorf

D.T.E. CONCEPT

CH-4107 Ettingen
 

Manuelle und halbautomatische Regalbediengeräte

(i)
 

Lützenkirchen Lagertechnik

D-42799 Leichlingen

ELBETEC

D-58540 Meinerzhagen
 

Ergänzende Information: Regalbediengeräte - Elemente und 'klassischer/ möglicher' Aufbau

RBG / Regalbediengerät im Einsatz mit LagerbehälterDie Bauhöhe eines RBG reicht inzwischen bereits bis zu einer Maximalhöhe von nahezu 50 Metern.

Das einspurige Fahrwerk verbindet die beiden Laufräder mit dem Mast bzw. dem Rahmen. Die Laufräder werden auf Schienen geführt und sind bei kurvengängigen RBG drehbar gelagert. Je nach Schienentyp (warmgewalzte Profile wie z.B. U-Profile, I-Profile und Eisenbahnschienen) und Radlast werden Stahl-, Kunststoff- oder Vulkollanräder (Stahlnabe mit angegossener Elastomer-Lauffläche) in Einfach- oder Doppelradkästen eingesetzt. Je nach Leistungsbedarf sind eines oder beide Räder angetrieben.

Der Mast verbindet das Fahrwerk mit der Kopftraverse. Je nach Anwendungsfall sind Ein- oder Zweimastversionen (Rahmengeräte) möglich. Entlang des Mastes wird der Hubschlitten geführt. Der Mast enthält aber noch weitere Komponenten wie das Hubwerk mit dem Seil- oder Kettentrieb, den Hauptschaltschrank, Podeste und Aufstiegsleitern mit der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA), Stromzuführungen zum Hauptschaltschrank und zum Hubschlitten über Schleifleitungen oder Kabelketten.

Der Hubschlitten trägt primär die zu befördernde Last und ist mit Einrichtungen zur Aufnahme und Abgabe der Last, dem sogenannten Lastaufnahmemittel ausgerüstet. Bei automatischen RBG findet sich am Hubschlitten meist ein Notsteuerstand zur Störungsbehebung. Die Hubbewegung erfolgt über einen Seil- oder Kettentrieb.

Bei manuellen RBG ist oft eine Kabine mit mehr oder weniger umfangreicher Ausstattung (PSA, Sitz, Regale, PC, Scanner, Feuerlöscher ...) angebracht.

Die Kopftraverse enthält das obere Fahrwerk und verbindet ggf. die beiden Masten. Das obere Fahrwerk besteht aus Führungsrollen, die in einer Schiene am Regaljoch (obere Verbindungskonstruktion der Regalzeilen) geführt werden. Bei nicht kurvengängigen Einmastgeräten kann die Kopftraverse sogar entfallen. Die Kopftraverse ist besonders wichtig, wenn sich mehrere kurvengängige RBG in einer Schienenanlage befinden. In diesem Fall muss eine Kollision verhindert werden.

 
(i)
(i)