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Regalbediengerät, Regalbediengeräte.

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RBG - Regalbediengeräte

Regalbediengerät

Regalbediengeräte (Beispiel)Regalbediengeräte, kurz RBG (engl. stacker crane (STC) oder storage and retrieval machine - S/R machine) sind säulen- oder schienengeführte, ein- / mehrspurige Fahrzeuge zur Bedienung der Waren in einem Hochregallager. Es gibt kurvengängige RBG für niedrigere Leistungen, die über ein Weichensystem das gesamte Lager bedienen können und gassengebundene RBG für hohe Leistungen, die nur in einem Gang operieren. Die Bewegung eines RBG erfolgt in folgenden drei Achsen, mit der Fahreinheit in der Ganglängsrichtung, mit der Hubeinheit in der vertikalen Richtung und mit der Lastaufnahmeeinheit der in der Gangquerrichung, d.h. quasi in das Regal hineingreifend. Der Automatisierungsgrad reicht von manuell bis vollständig automatisiert.

Halb- und vollautomatische Regalbediengeräte

 

MFI

D-71726 Benningen

MIAS Group

D-80935 München

SIVAplan

D-53842 Troisdorf

viastore systems

D-70469 Stuttgart

BEEWEN

D-57078 Siegen

LTW Intralogistics

A-6922 Wolfurt

Vanderlande Industries

D-41066 Mönchengladbach

D.T.E. CONCEPT

CH-4107 Ettingen

DAIFUKU

D-41065 Mönchengladbach

KNAPP

A-8075 Hart bei Graz

Unitechnik Systems

D-51674 Wiehl

Stöcklin Logisitk

CH-4143 Dornach

Gilgen Logistics

CH-3173 Oberwangen

Schiller Gruppe

D-94486 Osterhofen

NEDCON

D-46399 Bocholt

Aberle Automation

D-74211 Leingarten

GEBHARDT Fördertechnik

D-74889 Sinsheim

psb intralogistics

D-66955 Pirmasens

DEMATIC

D-63073 Offenbach am Main

Trafö Förderanlagen

D-97922 Lauda Königshofen

SSI Schäfer

CH-8231 Neunkirch

Hörmann Logistik

D-80992 München

BSS Materiaflussgruppe

D-42697 Solingen-Ohligs

BLUME Lagertechnik

D-42477 Radevormwald

WITRON

D-92711 Parkstein

 

 

Manuelle und teilautomatische Regalbediengeräte

 

Lützenkirchen Lagertechnik

D-42799 Leichlingen

 

 

Montage, Umbau und Wartung von Regalbediengeräten

 

Regalmontagen H. Frederick

D-31702 Lüdersfeld

 

 

Ergänzende Information: Regalbediengeräte - Elemente und 'klassischer/ möglicher' Aufbau

RBG / Regalbediengerät im Einsatz mit LagerbehälterDie Bauhöhe eines RBG reicht inzwischen bereits bis zu einer Maximalhöhe von ca. 50 Metern.

Das einspurige Fahrwerk verbindet die beiden Laufräder mit dem Mast bzw. dem Rahmen. Die Laufräder werden auf Schienen geführt und sind bei kurvengängigen RBG drehbar gelagert. Je nach Schienentyp (warmgewalzte Profile wie z.B. U-Profile, I-Profile und Eisenbahnschienen) und Radlast werden Stahl-, Kunststoff- oder Vulkollanräder (Stahlnabe mit angegossener Elastomer-Lauffläche) in Einfach- oder Doppelradkästen eingesetzt. Je nach Leistungsbedarf sind eines oder beide Räder angetrieben.

Der Mast verbindet das Fahrwerk mit der Kopftraverse. Je nach Anwendungsfall sind Ein- oder Zweimastversionen (Rahmengeräte) möglich. Entlang des Mastes wird der Hubschlitten geführt. Der Mast enthält aber noch weitere Komponenten wie das Hubwerk mit dem Seil- oder Kettentrieb, den Hauptschaltschrank, Podeste und Aufstiegsleitern mit der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA), Stromzuführungen zum Hauptschaltschrank und zum Hubschlitten über Schleifleitungen oder Kabelketten.

Der Hubschlitten trägt primär die zu befördernde Last und ist mit Einrichtungen zur Aufnahme und Abgabe der Last, dem sogenannten Lastaufnahmemittel ausgerüstet. Bei automatischen RBG findet sich am Hubschlitten meist ein Notsteuerstand zur Störungsbehebung. Die Hubbewegung erfolgt über einen Seil- oder Kettentrieb.

Bei manuellen RBG ist oft eine Kabine mit mehr oder weniger umfangreicher Ausstattung (PSA, Sitz, Regale, PC, Scanner, Feuerlöscher ...) angebracht.

Die Kopftraverse enthält das obere Fahrwerk und verbindet ggf. die beiden Masten. Das obere Fahrwerk besteht aus Führungsrollen, die in einer Schiene am Regaljoch (obere Verbindungskonstruktion der Regalzeilen) geführt werden. Bei nicht kurvengängigen Einmastgeräten kann die Kopftraverse sogar entfallen. Die Kopftraverse ist besonders wichtig, wenn sich mehrere kurvengängige RBG in einer Schienenanlage befinden. In diesem Fall muss eine Kollision verhindert werden.

 
 
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